Puhh...langsam könnte es dann mal besser werden, finde ich.
Theodor's "Zustand". Ausser "Aaaam, xy" ist wenig weiteres aus ihm rauszubringen. XY ist variabel - Mama, Papa, Oma - passt alles. Das andere Wort ist "eh-eh" - passt auch immer...
Total ausgelaugt kommt er mir vor. Trinken tut er mit Überredung ganz gut. Essen tut er mit Überredung schlecht bis gar nicht. Schlafen tut er viel. Aber am meisten hängt er rum. Auf dem Arm, auf dem Rücken, auf den Schultern, in der Ecke, auf dem Boden, auf dem Sofa - ?
Für mich ist das ganz komisch zu sehen, steht er doch sonst keine 3 Sekunden still bevor ihn die Hummeln im Hintern wieder weiter treiben.
Und jeden Tag denke ich wieder - heute wird's bestimmt besser - und dann höre ich im nächsten Moment diese Heulsirene, fffff - anstrengend.
Dauert das denn wirklich so lange? Das ist das erste Mal in Theo's schon-so-langem Kinderleben, dass er wirklich krank und angeschlagen ist. Neue Erfahrungen für die Mutter ;-)
Naja, dass er zur Zeit also so ab 18 Uhr im Bett liegt, hat ja den Vorteil, dass ich auch ein bisschen was für mich machen kann. Gestern ist endlich die
Optimisten-Jacke fertig geworden.
Allerdings so überhaupt nicht wie geplant. Schon "unterwegs" habe ich gemerkt, dass das irgendwie nicht so funktioniert wie ich wollte. Die Maschenprobe des handgesponnenen Regenbogengarns ist erheblich höher als die des grauen Standardgarns. Dadurch ist alles irgendwie zu groß, zu sackig und unförmig geworden.
Und dank der Raglan-von-unten Technik ist auch der Arm viel zu lang geworden. Toll, viel Arbeit, viel Geld, schöne Wolle - für die Tonne...
... oder?
Naja, bevor ich sie wegwerfe, dachte ich, lasse ich sie mal eine Runde in der Waschmaschine drehen. Und nun ist sie doch tatsächlich annähernd so, wie ich sie gern von Anfang an gehabt hätte. Sie passt ganz gut, ist nun schön dicht, gut geeignet für kühlere Sommerabende auf der Terasse ;-)
Nur sieht man so leider kaum noch, dass das handgesponnene Garn handgesponnen ist. Und dass das ganze ein Muster hat, geht irgendwie auch unter. Aber immerhin...

